|
|
 |
Geschichtliches
aus der Angelfischerei |
 |
 |
 |
Zur
Geschichte des Landesanglerverbandes Brandenburg e.V. im DAV e.V. |
| |
Der Landesanglerverband Brandenburg e.V. im DAV
e.V. begeht am 15. September 2010 sein 20-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum
soll uns Anlaß dafür sein, einen tieferen Rückblick auf die Anfänge
des organisierten Angelns im Land Brandenburg und in Berlin zu werfen und die
weitere Entwicklung des Vereinslebens von der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis
in die heutige Zeit zu verfolgen und darzulegen.
- Berlin als Ort des Beginns des organisierten Angelns.
- Der 8. März 1866 als Gründungsdatum des "Central-Vereins der
Angelfreunde 1866 e.V." - Berlin Friedrichshain.
- Die weitere Entwicklung von Angler-Vereinen.
- Die Gründung des Deutschen Anglerbundes am 31. Mai 1900.
- Das Erscheinen einer eigenen Zeitung ab dem 15. Oktober 1900. Name: "Deutsche
Anglerzeitung."
- Als Protest gegen das Preußische Fischereigesetz Gründung des "Berliner
Komitee's zur Wahrung der Interessen der deutschen Angler."
- Unterschiedliche Meinungen in der deutschen Anglerschaft führten 1921
zur Gründung des Arbeiter-Angler-Bundes Deutschlands. (AABD).
- Die Zielstellung des AABD (Zitat).
- Der Beginn einer konkreten Öffentlichkeitsarbeit des AABD am 9. Oktober
1922 mit der Herausgabe eines monatlichen Mitteilungsblattes. Ab Januar 1927 umbenannt
zur Zeitschrift "DER FREIE ANGLER".
- Die Mitgliederentwicklung des AABD von 1921 bis 1931.
- Die zum AABD parallel bestehenden bürgerlichen Angler-Bünde.
- Benennung einiger Angler-Vereine des AABD, die im Land Brandenburg eine bedeutende
Rolle spielten.
- Darstellung der Siedlungspolitik des AABD.
- Übersicht über die bis Ende 1929 entstandenen Wochenendsiedlungen,
die heute noch von unseren Vereinen genutzt werden.
- Der Beitrag über die Siedlungen bringt verstärkt die Traditionslinie
des LAVB zum Ausdruck.
|
|
|
 |
Teil
1 |
| |
Von den "Petri-Jüngern" in der
Mitte des vorigen Jahrhunderts. Die Anfänge des organisierten Angelns.
Vor rund 125 Jahren war das Anglerleben gekennzeichnet
vom Kampf gegen rückschrittliche Ansichten zum Wert des Angelns als freizeitliche
Betätigung, vom Wunsche nach Organisiertheit und vom Bemühen, das Angeln
den arbeitenden Menschen zugänglich zu machen.
Dabei kristallisierte sich Berlin als ein Zentrum vieler angelsportlicher Initiativen
heraus, die weit über die Stadtgrenzen hinaus einen progressiven Einfluß
ausübten. Hier ist, den Überlieferungen zufolge, auch der Beginn des
organisierten Angelns zu suchen.
Mehrere Dokumente deuten darauf hin, daß dieser Zeitpunkt höchstwahrscheinlich
auf den 8. März 1866 fällt. An diesem Tag wurde in Berlin-Friedrichshain
von etwa 80 Anglern der "Central-Verein der Angelfreunde zu Berlin"
gegründet. Dieses Zusammenfinden zu einem organisierten Angler-Verein ist
um so bemerkenswerter, als wir noch in einer Fischerei-Zeitung aus dem Jahre 1893
folgende Ansichten über das Angeln lesen können:
"Es ist kaum denkbar, daß sich ein auch nur mäßig begabter
Mensch dieser langweiligen, unfruchtbaren und unlohnenden Beschäftigung hingeben
könnte. Wie kann man es nur fertig bringen, Stunden oder gar den ganzen Tag
oder die ganzen Nächte an einem Gewässer zu verweilen und auf irgendein
kleines Fischlein zu warten, welches den angebotenen Köder ergreift. Es muß
doch das Angeln eine Herz und Geist tötende Beschäftigung sein".
Heute können wir davon ausgehen, daß mit der Gründung des Central-Vereins
der Angelfreunde zu Berlin für viele anderen Angler das Signal gesetzt wurde,
sich zu organisieren.
Der "Central-Verein der Angelfreunde zu Berlin", dessen Traditionen
heute vom DAV-Anglerverein "Angelfreunde 1866 e.V." in Berlin-Friedrichshain
in anerkenneswerter Weise gepflegt werden, setzte sich von Anfang an öffentlich
mit den Gegnern des Angelsportes auseinander, und zwar recht erfolgreich, denn
nach und nach entstanden immer neue Gruppen wie z.B. die Angler-Vereine "Freundschaft"
und "Plötze", "Angler-Club Grünau", "Anglerbund
Hessenwinkel" und "Der älteste Stralauer Angler-Verein". Sie
alle ordneten sich seinerzeit in die allgemeine Entwicklung der Turn- und Sportvereine
ein, die insbesondere in den Jahren zwischen 1860 und 1864 geschaffen wurden.
Ausgehend davon kann man die Feststellung treffen, daß sich die Angler-Vereine
verhältnismäßig spät bildeten.
Die Organisiertheit verlieh den Anglern Stärke. So zogen sie zu Beginn
des Jahres 1900 in den Kampf um mehr Rechte. Bereits mit dem am 30. Mai 1874 in
Kraft getretenen "Preußischen Fischereigesetz", das Anglern u.a.
die Anwendung von Spinnern generell untersagte, wurden die Angler zum Protest
herausgefordert. Als aber in einem Änderungsentwurf des Preußischen
Fischereigesetzes Festlegungen enthalten waren, die "alle anständigen
Angler, welche in allen gesellschaftlichen Kreisen bis zu den höchsten und
allerhöchsten hinauf zu finden sind, beleidigen", platzte den Anglern
der Kragen. Sie gründeten "Das Berliner Komitee zur Wahrung der Interessen
der deutschen Angler" und nahmen am 5. April 1900 eine Protestresolution
mit Vorschlägen zur Erleichterung des Angelns an, die sie damit begündeten,
"daß die Sportfischer Feinde alles Unsportmäßigen beim Angeln
sind". Diese Initiativen aber waren ein Signal dafür, sich noch enger
zu verbünden und so wurde am 31. Mai 1900 der Deutsche Anglerbund gegründet.
Von ebenso großer Bedeutung wie die Gründung dieses Bundes war die
Herausgabe einer Zeitschrift, zu der sich die junge Organisation schon einige
Monate später entschloß.
|
|
|
 |
Teil
2 |
| |
Die Anfänge einer zielgerichteten Öffentlichkeitsarbeit.
Zunächst möchte ich aber auf zwei Vereine
eingehen von denen wir wissen, daß sie auch noch vor der Jahrhundertwende
gegründet wurden. Es sind dies der "Anglerverein Bernau 1891"
und der "Angler-Club 1897 Charlottenburg"
|
|
|
|
Anglerverein Bernau 1891
|
Angler-Club 1897 Charlottenburg
|
Beide gehören aus unserer bisherigen Sicht
zu den ältesten Vereinen in der Region Berlin/Brandenburg. Sie entstanden
aus dem Bestreben heraus, das Angeln organisiert zu betreiben und den Kampf gegen
Ungerechtigkeiten und falsche Ansichten den Anglern gegenüber geschlossener
führen zu können.
Nun zur Öffentlichkeitsarbeit. Aus der heutigen Zeit wissen wir,
wie wichtig es für uns Angler ist ein Presseorgan zu besitzen, um sich mit
den verschiedensten Problemen und Fragen auseinandersetzen zu können. Nicht
umsonst haben wir unsere Zeitschrift "DER MÄRKISCHE ANGLER" über
alle Hürden und Hindernisse "herübergerettet". Schauen wir
100 Jahre zurück, dann ist es aus heutiger Sicht schon beachtenswert, daß
der am 31. Mai 1900 gegründete Deutsche Anglerbund bereits am 15.Oktober
des gleichen Jahres eine eigene Zeitung herausbrachte. Man gab ihr den Namen "Deutsche
Angler-Zeitung".
Damit waren die Angler in der Lage, sich untereinander besser zu verständigen,
sich stark zu machen und das Angeln, als eine auf das Engste mit der Natur verbundene
Freizeitbeschäftigung, publik zu machen.
Doch war die Herausgabe dieser Zeitung mit großem Wagemut verbunden,
denn Anglerbund und Anglerzeitung waren so neuartig und zugleich herausfordernd,
daß sich beide ihren Platz im öffentlichen Leben hart erkämpften
mußten. Deutlich wurde das allgemeine Ansehen des Angelns zu jener zeit
in folgendem Zitat:
"In den letzten dreißig Jahren hat sich der deutsche Sport in jeder
Richtung hin mächtig entwickelt. Abseits vom Wege blühte jedoch im deutschen
Sportleben ein bescheidenes Veilchen, das wegen der blendenden Pracht der Rosen,
Tulpen und Lilien von der großen Masse unentdeckt blieb. Das war der Angelsport.
Wir, die wir Angler sind, wissen, wie wenig berechtigt eine solche Auffassung
unserer Liebhaberei ist."
Die "Deutsche Angler-Zeitung", nunmehr zum Sprachrohr der Angler
geworden, gab vielen Vereinen die Möglichkeit, ihre Meinung öffentlich
kundzutun. Noch im ersten Erscheinungsjahr bildeten die Vereine "Central-Verein
der Anglerfreunde zu Berlin", "Freundschaft" zu Berlin, "Plötze",
der Stralauer Angler-Verein" und der Verein der Angler am Dämeritzsee"
das "BERLINER KOMITEE ZUR WAHRUNG DER INTERESSEN DER DEUTSCHEN ANGLER",
welches scharf gegen das Preußische Fischereigesetz zu Felde zog. (Siehe
auch Folge 1.)
Dort hieß es in der Begründung zum Entwurf des Fischereigesetzes:
"Die Angelfischerei befördert außerordentlich die Raubfischerei
und erschwert die Aufsicht... . Stellenweise ist sie zu einem ausgedehnten und
immer mehr überhandnehmenden Unfug geworden und wird vollkommen gewerbsmäßig
betrieben."
In diesen Behauptungen sahen die im genannten Komitee zusammengeschlossenen
Vereine eine Beleidigung der Sportangler und führten in zahlreichen Beiträgen
harte offene Kämpfe gegen den Gesetzgeber.
Erwähnenswert wäre noch die Tatsache, daß die "Deutsche
Angler-Zeitung" im Zeitraum ihres Erscheinens von Oktober 1900 bis August
1933 fünf Mal das Gesicht änderte. Unerwartet wurde sie ab Januar 1911
unter dem neuen Titel "DER SPORTFISCHER" herausgegeben. Ein Proteststurm
erhob sich unter den Anglern. Diesen Namen konnten die Angler nicht verdauen.
Sie setzten sich auch durch. Ab Januar 1912 erschien die Zeitung mit einem völlig
neuen Aussehen und dazu wieder als "Deutsche Angler - Zeitung".
|
|
|
 |
Teil
3 |
| |
Die Ereignisse, die zur Gründung
des Arbeiter-Angler-Bundes Deutschlands führten.
In den Jahren zwischen 1911 und 1920 beginnt es
im Deutschen Anglerbund e.V. zu kriseln.
Ursachen dafür waren offensichtlich unterschiedliche Meinungen zur Mitgliedschaft.
Hier Einzelmitglieder - dort korporative Mitglieder (In Vereinen organisierte
Angler). Bezeichnend für diese Entwicklung ist dass folgende Zitat, welches
wir der Zeitschrift "Der Sportfischer" vom September 1911 entnommen
haben: "Das Heranziehen des sog. ´kleinen Mannes´ zur Bundesorganisation
ist es, was den Herren nicht so recht behagt. Der kleine Mann ist nach ihrer Auffassung
nicht der richtige "Sportgerechte", weil er nicht mit der Lachsrute
in Norwegen herumkraxeln oder nicht die großen Seen mit einem paar Dutzend
Spinnern bearbeiten kann."
Diese und ähnliche Meinungsverschiedenheiten wirkten sehr lange und führten
schließlich zur Zerrissenheit. Zum Beginn der zwanziger Jahre gelang es
dann einigen Anglern, die bürgerlichen Interessen innerhalb des Angelsportes
zu durchbrechen und Bedingungen für die Gründung einer eigenen Anglerorganisation
zu schaffen. Unterstützt wurde dieser Prozeß durch dass bewußte
Handeln einiger Arbeitersportler während der Vorbereitung des Arbeiter- Turn-
und Sportfestes 1922 in Leipzig. So vollzog sich ein vielschichtiger Prozeß,
der folgerichtig zur Gründung einer selbständigen Arbeiter-Anglerorganisation
in Deutschland führte.
1921 überzeugte ein gewisser Wilhelm Bachmann, damals schon siebzig-jährig,
mit viel Elan etwa hundert Angler, in Berlin die ersten vier Arbeiter-Angler Vereine
zu gründen. Noch im gleichen Jahr schlossen sich dann aus diesen Anfängen
heraus die Berliner Arbeiter-Anglervereine "Delphin", "Morgenröte
I", "Gut Biß" und "Ukley" zum Arbeiter-Angler-Bund
Deutschlands e.V." (AABD)zusammen.
Die Gründung des AABD war im Leben der Arbeiter-Angelsportler ein
historisches Ereignis, welches bis in die heutige Zeit hinein wirkt und im Leben
des LAVB eine bedeutende Rolle spielt.
Die Zielstellung des 1921 gegründeten AABD lautete:
"Erschließung des Angelsportes für den arbeitenden Menschen,
ihm den Zugang zur sportlichen Betätigung in der freien Natur zu eröffnen
und Gewässer als einen wichtigen Teil der Schätze der heimatlichen Natur
in seine Hände zu geben."
Weiterhin sah der AABD seine vornehmste Aufgabe in der Wahrung und Förderung
der Interessen seiner Mitglieder auf allen Gebieten des Angelsportes. Insbesondere
bei der Beschaffung von Angelgelegenheiten, Angelkarten, Geräten und Angelliteratur.
Er tritt für Fahrpreisermäßigungen ein und fördert die Gründung
von Wochenendkolonien.
Bald entstand dass Bedürfnis nach einer eigenen Zeitung. So erschien dann
am 9. Oktober 1922 die Nr. 1 vom "Mitteilungsblatt des Arbeiter-Angler-Bundes
Deutschland" (Abb. 3.1).
Es erschien monatlich im A5-Format mit 4 Seiten. Später, ab Januar 1927,
wurde aus dem bisherigen Mitteilungsblatt die ebenfalls monatlich erscheinende
auf 16 Seiten (A 4) erweiterte Zeitschrift "Der Freie Angler - Bundesorgan
des Arbeiter-Angler-Bundes Deutschland (E.V.)". Sie existierte bis zur Gleichschaltung
aller Sportverbände bis 1933.
Die Basis für eine gesunde Aufwärtsentwicklung des AABD war von Anfang
an gegeben. Die folgende Entwicklung bewies die Richtigkeit des auch taktisch
klugen Weges. Von 1921 bis 1931 stieg die Zahl der Mitglieder von 100 auf 7000.
Waren es 1921 bei der Gründung 4 Arbeiter-Angelsport-Vereine, so gehörten
1931 dem AABD deutschlandweit 157 Vereine an.
Dass Bundesorgan "Der Freie Angler" (Abb. 3.2) hielt im Juli
1931 aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens des AABD Rückschau und
würdigte insbesondere zwei Ereignisse, die für den Entwicklungsweg von
großer Bedeutuing waren. Erstens war dass die Herausgabe einer eigenen Zeitschrift
unmittelbar nach der Gründung des Bundes, die den Arbeiter-Angelsport populär
machte. Zweitens war dass der im Jahre 1929 vollzogene Anschluß an die Arbeiter-
Turn- und Sportbewegung.
Das Bild des Arbeiter- Angler-Bundes Deutschland wäre unvollständig,
würde man nicht zwei Seiten seiner so erfolgreichen Arbeit hervorheben. Dass
sind einmal die intensive Arbeit mit der Jugend und zum anderen dass starke Bemühen,
Pachtgewässer den Arbeiter-Angelsportlern zur Ausübung ihrer Freizeitbeschäftigung
inmitten purer Natur zur Verfügung zu stellen.
|
|
|
 |
Teil
4 |
| |
Arbeit und Entwicklung des Arbeiter
Angler Bundes Deutschlands
Wenn im vorigen Beitrag von der Entwicklung des
AABD nach der im Jahre 1921 vollzogenen Gründung bis zur 1931 erreichten
Mitgliederstärke von 7.000 die Rede war, so vollzog sie sich grundsätzlich
und zweifellos auf der Basis der entstandenen Vereine. Deshalb erfolgt an dieser
Stelle eine kurze Darstellung, welchen etappenweisen Zuspruch der AABD in einem
Jahrzehnt erreichen konnte. Dabei muß aber herausgestellt werden, dass sich
diese Darstellung auf ganz Deutschland bezieht.
1921 von vier Vereinen mit 100 Mitgliedern gegründet, waren es 1925 bereits
31 Vereine mit 899 Mitgliedern, 1929 dann 147 Vereine mit 6.300 Mitgliedern und
1931 schließlich 157 Vereine mit 7.000 Mitgliedern. Angaben aus späteren
Jahren liegen nicht vor.
Allerdings verlief diese Entwicklung schwankend und zwischenzeitlich auch rückläufig.
Gesellschaftspolitische Ereignisse und die innerverbandliche Entwicklung, wie
z.B. der Rechtsschutz für die Jugend, die kostenlose Versicherung der Mitglieder
und der Einfluß des Bundesorgans "Der Freie Angler" hatten positive,
die Wirtschaftskrise mit der Inflation negative Auswirkungen auf die Arbeit des
Bundes.
Außerdem standen mit dem AABD 1929 folgende bürgerliche Angler-Bünde
in Konfrontation:
Der Deutsche-Anglerbund mit etwa 15.000, der Sächsische Angler-Bund mit
1.800, der Märkische Angler-Bund mit 2.000, der Mecklenburgische Angler-Bund
mit 700, die Vereinigung von Sportanglern Sachsen-Anhalts mit 1.500, der Schutzverband
Bayerischer Sportfischer mit 800, der Hessische Angler-Bund mit 500 und der Pfälzische
Angler-Bund mit 500 Mitgliedern.
Anglervereine, die im damaligen Gau Berlin-Brandenburg dem AABD angehörten
und über lange Jahre hinweg eine bedeutende Rolle eingenommen haben, sind
unter vielen anderen, beispielsweise die folgenden:
|
|
Deetz an der Havel,
"Eiserne Ruhe" - Oranienburg,
"Früh auf" - Reinickendorf,
"Früh auf" - Teupitz,
"Goldhaken" - Hermsdorf,
"Gut Biß 1905" - Berlin,
"Kaulbars" - Spandau,
"Kaulbars" - Lehnitz,
"Morgenröte" - Velten (siehe Banner),
"Ob`s wahr ist?" - Standquartier Klein-Köris,
"Ostwind" - Berlin-Lichtenberg,
"Plötze" - Spandau,
Gesundbrunnen,
"Angler-Verein Wildau 1916",
Königs Wusterhausen,
"Freie Angler" - Köriser Hafen,
"Aufschnitt" - Heiligensee,
"Vorder Pätzer See 1926",
Angelsport-Verein "Armlang" - Schönwalde,
"Barsch" - Fürstenberg/Oder,
Lebuser Vorstadt,
Neuzelle.
|
Besonderes Augenmerk widmete der AABD der Jugendarbeit. Sie entwickelte sich
unter der Obhut bewährter Mitglieder des AABD zwischen 1928 und 1931 mit
zunehmendem Erfolg, jedoch nicht ohne Probleme. Im April 1928 schätzte z.B.
der Bundestag des AABD ein, dass der Jugendbewegung größere Bedeutung
beigemessen werden müsse. Das Jugendprogramm wäre zwar gut, doch fehle
es meist an Jugendleitern, die es verwirklichen könnten. Wie gut und interessant
das Jugendprogramm vor rund 70 Jahren war, zeigt der Anhang "Jugendabteilung"
des Status des AABD. Darin heißt es u.a.:
"Die Jugendabteilung nimmt nur Jugendliche auf, die sich für
den Angelsport interessieren.
...Sie dürfen nicht über 20 Jahre und nicht unter 14 Jahre alt
sein. Das Arbeitsprogramm hat sich nach Möglichkeit folgendermaßen
abzuwickeln: 1. Praktische Übungen, Handhabung der Spinnrute und der Fluggerte,
Schwimmübungen, Ruderübungen, Signaldienst (Wassersignale), Rettungsversuche...
. 2. Belehrende Vorträge über: Gewässerkunde, Fischkunde, Heimatkunde,
Fischereigesetz, Sport im allgemeinen, insbesondere Angelsport. 3. Häusliche
Aufgaben: Anfertigen von sportgerechten Fangmitteln, insbesondere künstliche
Fliegen, Spinnern, Hakensystemen, Präparieren von Fischen und sportlichen
Trophäen."
Gut zwei Jahre später, im November 1931, wurde bereits eingeschätzt,
dass inzwischen viele junge Angler zu Jugendgruppen zusammengefaßt wurden.
Auch für diese war - wie in den Anglervereinen - Hege und Pflege oberstes
Gesetz.
Betrachtet man die Entwicklungsgeschichte der Jugendarbeit in der ersten Arbeiter-Angler-Organisation,
so wird auch das Ringen sichtbar, die Jugend für das Angeln zu gewinnen und
sie so frühzeitig an die Schönheiten der Natur heranzuführen.
So bildete sich seinerzeit zugleich ein traditionsreicher Hintergrund für
die Jugendarbeit in den Vereinen unseres Landesanglerverbandes und eigentlich
auch des DAV insgesamt, der in vielerlei Hinsicht die im AABD gesammelten Erfahrungen
in der eigenen Arbeit anwendet und weiterentwickelt.
|
|
|
 |
Teil
5 |
| |
Die Entstehung von Angler-Siedlungen
des AABD im Land Brandenburg.
Eine besondere Stellung zur Verwirklichung der Ziele
des Arbeiter-Angler-Bundes Deutschlands nahm Mitte der zwanziger Jahre seine Siedlungspolitik
ein. Die Bestrebungen gingen dahin, Grund und Boden für die Anlage von Anglersiedlungen
und Gewässer für die Ausübung des Angelns zu kaufen bzw. zu pachten.
Für den AABD war das eine Aufgabe, deren Lösung nicht ohne Schwierigkeiten
und Zeitaufwand verlief. Unverkennbar ist aus heutiger Sicht, dass es darum ging,
im Gegensatz zu den Angler"kolonien" der bürgerlichen Anglervereine
etwas Fortschrittliches zu schaffen und sich in dieser Frage vom bürgerlichen
Gedankengut zu lösen. Die fortschrittlichen Ideen, die Zielstrebigkeit und
die Weitsicht, mit der der AABD damals seine Siedlungspolitik betrieb, führte
zu den noch heute sichtbaren Erfolgen.
Die Initiativen, im Berliner Umland Anglerkolonien zu schaffen, wurden immer
stärker. In der 1927 erschienenen Januar-Ausgabe "DER FREIE ANGLER"
wird infolge des guten Zusammenwirkens mit dem Fischereiberechtigten Walter Rosengarten
das Angebot gemacht, bei genügender Beteiligung am Teupitzer See eine Anglersiedlung
zu schaffen. Im Dezember gibt der Fischermeister Riemer auch den Pätzer Hintersee
für das Angeln frei. Außerdem steht den Vereinen ein etwa 3,5 ha großes
Waldgelände für das Anlegen von Wochenendparzellen zur Verfügung.
Besonders stark wurde die Siedlungspolitik auf dem im April 1928 stattgefundenen
Bundestag des AABD in den Mittelpunkt gestellt. Auch aus folgender Sicht wurde
dieses Anliegen betrachtet: "Als Hauptinteressen in dieser Richtung kommen
die großstädtischen Sportgenossen in Betracht, die stundenlange Fahrten
nach ihrem Fisch-Dorado zurückzulegen haben. Sie müssen oft in fragwürdigen
Gasthäusern, meistens in Viehställen und Heuböden, Nachtquartier
beziehen."
Als eine Resonanz auf die initiativreiche Siedlungspolitik ging dem Bundestag
aus Nauen, datiert vom 10. April 1928 folgendes sehr aufschlußreiches Schreiben
zu:
"Sehr geehrter Herr Vorsitzender! Die gestern stattgehabte Besichtigung
Ihrer Angler-Kolonien in Nedlitz, Marquardt und am Schlänitz-See gibt mir
besondere Veranlassung, Ihnen, sehr verehrter Herr Vorsitzender, für die
Einladung noch einmal von ganzem Herzen zu danken. Es ist bewunderungswürdig,
was
Ihre Mitglieder mit einfachen Mitteln, lediglich durch das solidarische
Zusammenhalten und
kameradschaftliche Wirken, geleistet haben und, wenn auch nicht alle
Angler-Wochenendhäuschen gleich schön sind, so ist doch der ernste und
aufrichtige Wille zu erkennen, daß man die Fehlerquellen beseitigen und
das Mangelhafte durch Besseres ersetzen will. Ich bin von dem, was ich gesehen
habe, nicht nur überrascht gewesen, sondern auch hoch erfreut, und
ich darf Ihnen für den verschafften Genuß und für die
übermittelte Erkenntnis meinen herzlichen Dank sagen. Ich wünsche Ihren
weiteren Bestrebungen besten Erfolg und soweit ich für die im Kreise vorhandenen
Siedlungen dabei mithelfen kann, bin ich dazu gern erbötig. Mit vorzüglicher
Hochachtung bin ich Ihr sehr ergebener Siering. Landrat, Staatsminister a.D.,
Mitglied des Landtags."
Eine Bootsfahrt mit einer Besichtigung der Wochenend-Siedlung des AABD in Ketzin
gab den Delegierten des Bundestages die Möglichkeit, sie aus eigener Anschauung
kennenzulernen. Auch hier in Ketzin bekam Anerkennung, was in verhältnismäßig
kurzer Zeit und mit bescheidenen Mitteln geschaffen wurde.
"DER FREIE ANGLER" , Ausgabe April 1929, teilte mit, dass
folgende Wochenendsiedlungen bestehen:
In Nedlitz, Marquardt, Deetz a.d. Havel, Phöben a.d. Havel, an der Wublitz,
in Werder, in Garzin, Ketzin a.d. Havel, am Pätzsee und in Klein-Köris.
In Bestensee, am Pätzer Vorder- und Hintersee hatte der Bund zu diesem Zeitpunkt
größere Grundstücke erworben.
In einer Festansprache des 1. Bundesvorsitzenden auf einem 1930 stattgefundenen
Fest des Gaues Berlin-Brandenburg kommt es zu folgender Einschätzung:
"Wir haben im ganzen um Berlin etwa 400 Morgen Wochenend-Gelände.
Wir haben eine Gewässerstrecke gepachtet, wie sie kaum eine zweite Sportorganisation
in Deutschland aufweisen kann. Zu den Kolonien unseres Bundes wallfahrten im Sommer
allwöchentlich Hunderttausende von Freunden und Familienangehörigen
unserer Mitglieder. Unsere Kolonien haben längst freundliche Beachtung einsichtiger
Behörden gefunden. Hochstehende Staatsbeamte äußerten sich anerkennend
unseren Bestrebungen gegenüber."
Alle Anglersiedlungen, die damals unter großen Anstrengungen geschaffen
wurden, werden heute von vielen DAV-Mitgliedern und ihren Familien genutzt. Hier
wird eine Traditionslinie sichtbar, die als wichtige Säule der Traditionspflege
unseres Verbandes ein gewichtiges Maß an Aufmerksamkeit und Pflege verdient.
Anmerkung: Die nächste Folge befaßt sich mit dem Verbot und der
nachfolgenden Auflösung des AABD.
|
|
|
 |
Teil
6 |
| |
Die im April 1933 erfolgte Auflösung
des AABD und die Gründung des Reichsverbandes Deutscher Sportfischer e.V.
mit Sitz in Berlin.
Für den unmittelbaren Zeitraum vor 1933, und
damit für das Vorfeld der Auflösung des AABD, stehen uns leider keine
Exemplare der Zeitschrift "Der Freie Angler" zur Verfügung.
Dieses Fehlen vom Bundeseigenen Presseorgan zwingt uns deshalb dazu, den Inhalt
der folgenden Zeitungen auszuwerten und zu zitieren: Die "Deutsche Angler-Zeitung",
als Presseorgan des deutschen Anglerbundes und die Zeitschrift "Der Angelsport",
als Illustrierte Monatsschrift für Angel- und Fischereisport.
Zunächst wollen wir bei der Betrachtung dieser Zeit einen kurzen Rückblick
darauf richten, welchen Stand der AABD bis 1931 erreichte und welche Aktivitäten
zu dieser Zeit im Mittelpunkt seiner Arbeit standen.
Da bietet sich als erstes ein Zitat aus der Zeitschrift "Der Freie
Angler" vom Juli 1931 an. Unter der Überschrift "Zehn Jahre
Arbeiter-Angler-Bund" heißt es darin:
"In die Tage bitterster Not der arbeitenden Klasse fällt der historische
Zeitpunkt der Wiederkehr des zehnjährigen Bestehens des Arbeiter-Angler-Bundes
Deutschlands e.V.. Vor etwa zehn Jahren war es, als die Vereine 'Delphin',
'Morgenröte I", 'Gut Biß 1905' und 'Ukley' zusammentraten, um
den Arbeiter-Anglerbund Deutschlands e.V. zu gründen... ."
Als nächstes ist für uns interessant, wie sich der Mitgliederstand
von 1921 bis 1931 entwickelte.
Der Aufschwung von 1925 zu 1926 erfolgte auf Grund des Rechtsschutzes der Jugendabteilung
wie überhaupt auf Grund des neuen Rechtsstatus, der grandiose Aufschwung
von 1927 zu 1928 unter dem Gesichtswinkel der kostenlosen Versicherung.
Vom Inhalt der Arbeit her standen folgende Probleme im Vordergrund:
- Organisation und Durchführung von Werbeangel-Veranstaltungen in den einzelnen
Gauen,
- Der Einsatz von Anglern als Fischereiaufseher,
- Der bessere Umgang mit der Unfallversicherung,
- Jugendarbeit.
Es ist zu vermuten, dass sich der AABD im Verlaufe des Jahres 1932 weiter festigte,
dass sich aber mit großer Wahrscheinlichkeit, im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen
Veränderungen, spätestens Anfang 1933 bereits erste Anzeichen für
eine Umorganisation der gesamten Deutschen Anglerschaft bemerkbar machten. So
wurde der Monat April 1933 dann auch zum Schicksalsmonat für den AABD. Zu
diesem Zeitpunkt wurde der AABD aufgelöst. Er fiel der sogenannten Gleichschaltung
aller Sportverbände durch den Nationalsozialismus zum Opfer und es wurde
der "Reichsverband Deutscher Sportangler e.V." gegründet.
Aus der Deutschen Angler-Zeitung vom 1. Juli 1933 entnehmen wir dazu folgende
wörtliche Formulierung:
"Im Laufe des Monats April dieses Jahres wurde seitens der Reichsleitung
der NSDAP. die Geschäftsstelle des Arbeiter-Anglerbundes e.V. in Berlin SW.
68., Zimmerstraße 7/8, besetzt und mit der Prüfung der Geschäftsführung
der Parteigenosse Friedrich Linsert beauftragt. Nach erfolgter Prüfung, die
nach dem Zeugnis des Herrn Linsert zu Beanstandungen keine Veranlassung gab, wurde
der Arbeiter-Anglerbund aufgelöst und an seiner Stelle der Reichsverband
Deutscher Sportangler e.V. mit dem Sitz in Berlin gegründet... ."
Somit verschwand die Organisation der Arbeiter-Angler und fand ihren Neubeginn
erst wieder im Jahre 1954.
Mit der "Verordnung über die Bildung einer einheitlichen Anglervereinigung
in der DDR" am 13. Mai beschlossen und im Gesetzblatt Nr. 50 vom 24. Mai
1954 veröffentlicht, wird gewissermaßen die Geburtsurkunde des Deutschen
Anglerverbandes (DAV) ausgestellt.
Der Inhalt der Zielstellungen des DAV lehnten sich von Anfang an eng an die
Ziele des AABD und wirken, wie bereits nachgewiesen, bis in unsere heutige Zeit
hinein.
So setzt der DAV, und damit auch der LAVB, die Tradition der Angler fort, die
sich früher im AABD organisiert hatten.
|
|
|
 |
Teil
7 |
| |
Die Entwicklung, der auf der Basis
des DAV e.V. am 15.September 1990 in Pätz vollzogene Gründung des Landesanglerverbandes
Brandenburg e.V.
Anläßlich des am 3. und 4. März
2000 in Berlin stattgefundenen Seminars der Naturfreunde und des DAV zur Geschichte
der Arbeitersportbewegung der Weimarer Republik, stellte der Präsident des
DAV, Bernd Mikulin, folgende Worte an den Anfang seines Vortrages:
"Der DAV ist aus der DDR in das vereinte Deutschland hineingewachsen
und hat seither die Angelkultur und Angelphilosophie in Deutschland zweifellos
bereichert. Dies verdanken wir unserem Traditionsverständnis, sehen wir doch
unsere Wurzeln vor allem in der Arbeiter-Anglerbewegung, wie auch die Naturfreunde
ihre Wurzeln der sich emanzipierten Arbeiterklasse um die Jahrhundertwende verdanken."
Folgerichtig entwickelte sich bei den Brandenburger Anglern der Wunsch, als
ein Bestandteil des DAV einen Anglerverband für das Land Brandenburg zu gründen.
Die Zielsetzung bestand damals darin, den bestehenden Anglervereinen in Brandenburg
eine sichere und feste Grundlage für eine progressive Weiterentwicklung zu
geben.
Im folgenden wird an Hand der stattgefundenen Verbandstage und ihren wichtigsten
Inhalten, die in den vergangenen 10 Jahren stattgefundenen Entwicklung des Landesanglerverbandes
Brandenburg e.V. im DAV e.V. dargestellt.
| 15.09.1990 - Gründungsversammlung des LAVB in Pätz |
 |
Konstituierung des LAVB durch Zusammenschluß der Bezirksausschüsse
Cottbus - Frankfurt/Oder - Potsdam. |
 |
| 04.05.1991 - I. Verbandstag des LAVB in Pätz |
 |
Leidenschaftliche Diskussion über die weitere freizügige
und kostengünstige Beangelung der DAV - Gewässer. |
 |
| 28.03.1992 - II. Verbandstag des LAVB in Pätz |
 |
Umfassende Diskussion und Beschluß des Positionspapiers
des DAV zum Natur,- Umwelt- und Fischschutz sowie zum Grundsatz der Anpachtung
und Bewirtschaftung der DAV-Gewässer durch die Landesverbände. Beschlußfassung
zur Beitrags-, Gewässer- und Finanzordnung |
 |
| 19.09. 1992 - Außerordentlicher Verbandstag des LAVB
in Pätz |
 |
Änderung der bis dahin bestehenden Satzung. |
 |
| 12.06.1993 - III. Verbandstag des LAVB in Pätz |
 |
Beteiligung des LAVB an einem anglerfreundlichen Fischereigesetz,
insbesondere der Festlegung des freizügigen Beangelns aller DAV-Gewässer,
sowie der Erteilung des Jugendfischereischeines ab 8 Jahren. |
 |
| 18.06.1994 - IV. Verbandstag des LAVB in Pätz |
 |
Der Verbandstag konstatiert eine gestiegene Wirkung der Öffentlichkeitsarbeit
durch die Zeitschrift "DER MÄRKISCHE ANGLER" und durch die
Beteiligung an Messen und Ausstellungen. Der "Märkische Angler"
würdigt die Caster für die erfolgreiche Teilnahme an internationalen
Veranstaltungen mit der in Malmö erkämpften 4 Goldmedaillen. |
 |
| 29.04.1995 - V. Verbandstag des LAVB in Pätz |
 |
Der LAVB ist inzwischen mit 89 000 Mitgliedern der mit Abstand
größte Landesverband im DAV. Im Mittelpunkt der Diskussion: Hege und
Pflege der Verbandsgewässer sowie die Wahl des neuen Vorstandes. |
 |
| 27.04.1996 - VI. Verbandstag des LAVB in Oranienburg |
 |
Der Verbandstag bekräftigt seinen Willen, die anstehenden
Aufgaben zukünftig gemeinsam mit den Naturschützern und Politikern zu
lösen. |
 |
| 12.04.1997 - VII. Verbandstag des LAVB in Frankfurt/Oder |
 |
Der Verbandstag bekräftigt seinen Willen, die Sozialverträglichkeit
des Angelns als hohes Gut zu sichern und zu erhalten. |
 |
| 09.05.1998 - VIII. Verbandstag des LAVB in Cottbus |
 |
Würdigung der freundschaftlichen Beziehungen zu den Anglerverbänden
Polens und Tschechiens. Beschluß der Einführung eines Fangbuches für
DAV-Gewässer. |
 |
| 02.05.1999 - IX. Verbandstag des LAVB in Frankfurt/Oder |
 |
Die Anwesenheit des Landwirtschaftsministers vom Land Brandenburg,
Gunter Fritsch, ist Ausdruck der hohen Wertschätzung des LAVB durch die Landesregierung. |
 |
| 25.03.2000 - X. Verbandstag des LAVB in Potsdam |
 |
Rückblick auf 10 Jahre Landesanglerverband Brandenburg e.V.
Neuwahlen des Vorstandes, der Revisionskommission und der Schiedskommission. |
 |
Bilanz in Zahlen
Bereitgestellte Fördermittel für den LAVB von 1996 - 1999:
| 1996/97 |
 |
112.569,00 DM
|
Ausgleich Winterverluste. Rechnergestützte Verwaltung
des Gewässerfonds
auf der Basis von Fangstatistiken Teil 1 |
 |
| 1997 |
 |
13.553,00 DM
45.000,00 DM
100.000,00 DM
|
Herstellung der Zeitschrift "DER MÄRKISCHE ANGLER"
Wiederbesiedlung der Dahme mit Äschen und Bachforellen.
Förderung des Aalbesatzes. |
 |
| 1998 |
 |
45.000,00 DM
47.000,00 DM
100.000,00 DM
|
Weiterführung der Besiedlung der Dahme mit Äschen
und Bachforellen.
Gutachten Kanusport auf dem Rhin.
Förderung des Aalbesatzes. |
 |
| 1999 |
 |
18.533,00 DM
22.000,00 DM
27.000,00 DM
37.850,00 DM
102.334,00 DM
200.000,00 DM
|
Weiterführung der Studie zum Kanusport
auf dem Rhin.
Rechnergestützte Auswertung der Fangbelege und Gewässerdaten Teil
II.
Errichtung einer Sohlgleite in der Stepenitz - Telchow.
Wiedereinbürgerung von Salmoniden in die Badenfinow und
Ausgleich der Verluste bei Bauarbeiten.
Förderung Aalbesatz.
Herstellung der Zeitschrift "DER MÄRKISCHE ANGLER". |
 |
Mitgliederentwicklung des Verbandes von 1990 bis 1999
Mit diesem Teil 7 werden die Darstellungen zur Geschichte des Landesanglerverbandes
Brandenburg e.V. im DAV e.V. beendet.
Ich hoffe und wünsche sehr, dass die auf diese Weise vorgenommenen Informationen
das Interesse und die Neugier vieler Anglerfreunde gefunden hat, um die Einzelheiten
aus der geschichtlichen Entwicklung unseres Landesanglerverbandes für sich
zu entdecken.
Mit "Petri Heil"
Heinz Haase
|
|
|
|
|